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In Gedanken

Regeln für die Hundehaltung

    1. Der Hund darf nicht ins Haus.

    2. Okay, der Hund darf ins Haus, aber nur in bestimmte
        Räume.

    3. Der Hund darf in alle Räume, aber nicht auf die
        Möbel.

    4. Der Hund darf nur auf alte Möbel.

    5. Also gut, der Hund darf auf alle Möbel, aber nicht mit
        ins Bett.

    6. Okay, der Hund darf ins Bett, aber nur manchmal.

    7. Der Hund kann im Bett schlafen, wann immer er
        möchte, aber nicht unter der Decke.


    8. Der Hund darf nur manchmal unter der Decke
        schlafen.
     
    9. Der Hund kann jede Nacht unter der Decke schlafen.

    10. Menschen müssen um Erlaubnis bitten, wenn sie mit
          dem Hund unter der Decke schlafen möchten.

 

Wie man sich auf einen Welpen vorbereitet
 
  1. Schütte Apfelsaft auf den Teppich und laufe barfuss
    im Dunkel herum.
  2. Gleich nach dem Aufwachen, es ist stockfinster draussen,
    stelle dich in den Regen und wiederhole: "
    Guter Hund mach Pipi beeil dich mach schon "
  3. Bedecke deine beste Kleidung mit Hundehaaren.
  4. Lasse in deinem Morgenkaffee einige Hundehaare schwimmen.
  5. Renne barfuss durch den Schnee, um die Gartentür zu schliessen.
  6. Wirf einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um
    und verteil die Sachen durch die ganze Wohnung.
  7. Lass deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen,
    denn dahin bringt sie der Hund sowieso ( vor allem wenn Besuch da ist)
  8. Spring von der Couch, kurz bevor deine Lieblingssendung zu Ende ist
    und renne zur Tür schreiend: " Nein, Nein mach das draussen"
    und versäume den Schluss deiner Sendung.
  9. Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich,
    und warte bis nach der Arbeit um es sauber zu machen.
  10. Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher in die Beine
    des Couchtisches - er wird eh angekaut.
  11. Nimm eine warme weiche Decke aus dem Trockner
    und roll dich in sie ein. Dieses Gefühl hast du,
    wenn dein Welpe auf deinem Schoss einschläft.

 

 

 

 

 

 

"Auszüge aus dem Tagebuch des Hundes"

7:00 Uhr
                Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten
8:00 Uhr
                Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten
9:30 Uhr
                Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten
9:40 Uhr
                Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten
10:30 Uhr 
                Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten
11:30 Uhr
                Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten
12:00 Uhr
                Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten
13:00 Uhr
                Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten
16:00 Uhr
                Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten
17:00 Uhr
                Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!
18:00 Uhr
                Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten!
19:00 Uhr 
                Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten
21:30 Uhr 
                Boah! In Frauchens Bett schlafen! Das mag ich am liebsten.......!



.
"Auszüge aus dem Tagebuch der Katze"

Tag 4.283 meiner Gefangenschaft.

Meine Wärter versuchen weiterhin mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen. Ich habe beobachtet wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch voll schlagen, während sie mir nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen. Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht. Währenddessen erlange ich Genugtuung in dem ich das eine oder andere Möbelstück zerkratze.
Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen.

Ich habe den ganzen Tag geschlafen um meine Wärter dann durch Schlafentzug fertig zu machen indem ich in der Nacht unaufhörlich um Futter gebettelt habe. Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch schleichen zwischen den Beinen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet. Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel.
Das nächste Mal ist das Bett dran.

Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen ist auch gescheitert. Sie haben mich nur gelobt und mir Milchdrops gegeben. Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.
 
Jetzt ist mir endlich klar, wie sadistisch sie sind. Ohne besonderen Grund wurde ich für die Wasserfolter ausgewählt. Diesmal schloss das auch eine brennende, schaumige Chemikalie mit ein, die sie "Schampoo" nannten. Welche kranken Gehirne können sich so eine Flüssigkeit einfallen lassen? Mein einziger Trost ist das Stück Daumen, das immer noch zwischen meinen Zähnen steckt.

Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer deren Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer "Allergie" eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.

Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten.
Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht. Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern. Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet, kann ich nicht an ihn ran. Aber ich habe Zeit.
Mein Tag wird kommen...

 

Was ein gut erzogener Hund alles wissen sollte, muss !

Ich werde mit Herrchens Unterhose kein Tauziehen 
veranstalten, während er auf der Toilette sitzt!

 Ich darf nicht plötzlich aufstehen, wenn ich unter dem
 Couchtisch liege! 

  Ich muss den Regen aus dem Fell schütteln, bevor ich das 
  Haus betrete!

 Ich werde kein Katzenfutter fressen, weder bevor, noch
 nachdem die Katze es gefressen hat!

 Ich werde damit aufhören, den letzten Fleck sauberen Teppich
 im Haus zu suchen, wenn ich mich übergeben muss!

 
Beim Autofahren bestehe ich nicht auf geöffnete Fenster, 
 insbesondere nicht bei Regen!

Ich wälze mich nicht in toten Vögeln, Mäusen oder sonstigen
Hinterlassenschaften!

Der Windeleimer ist keine Keksdose!

Ich kaue nicht auf der Zahnbürste von Frauchen, ohne es ihr zu
sagen!

Ich lecke nicht an Mal – und Filzstiften! (besonders nicht an den
roten)

 Ich stehle nicht Frauchens Unterwäsche und tanze damit im
 Garten herum!

Die Couch ist kein Handtuch!

Mein Kopf gehört nicht in den Kühlschrank!

Ich werde keine Löcher mehr im Garten buddeln!

Den Matsch ,in dem ich gespielt habe, muss ich vor der Tür 
lassen. Sollte ich es doch mal schaffen durch die Tür zu 
schlüpfen, lege ich mich nicht auf die Couch!

 In den Kissen auf der Couch sind keine Leckerlis versteckt.

 Die Klümpchen im Katzenklo sind keine Schokolade!

 In Rosenbüsche beißen tut weh!

Der Mülleimer ist kein Dieb!
 
Schuhe sind keine Kauknochen!

 
Ich werde Frauchen nicht mehr wecken, indem ich meine  kalte
 nasse Schnauze unter die Bettdecke schiebe!

 Die Toilette ist kein großer Wassernapf!

 Auch wenn ich ein guter "Springer" bin, werde ich nicht aus
 dem offenen Autofenster springen um in das nächste
 Restaurant zu laufen - egal wie gut es riecht.

 Die Computermäuse sind für den Computer!

 Ich verspreche mit der Teppichboden-Zerstücklung
 aufzuhören, wenn ich kurz vor dem Erbrechen bin.

 Ich werde mich nicht mehr in toten Kadavern wälzen.
 
 Ich werde den Kot anderer Tiere nicht mehr fressen.

 Ich werde meinen Menschen nicht mehr versuchen zu küssen,
 nachdem ich den Kot anderer Tiere gefressen habe.

 Ich werde mein Erbrochenes nicht mehr fressen.

 
Ich werde keine Socken mehr fressen - falls doch, lege ich  sie
 zurück.

 Ich werde die Buntstifte (speziell die roten) nicht mehr fressen,
 sonst denken meine Menschen ich hätte Hämorrhoiden.

 Wenn ich im Auto bin, werde ich bei Regen nicht mehr auf mein
 offenes Fenster bestehen.

 Ich werde keine vollgesabberten Tennisbälle mehr in den
 Unterhosen derer, die auf der Toilette sitzen, deponieren.

 Wir haben keine Klingel. Ich werde also nicht mehr jedes Mal
 bellen, wenn ich eine im Fernsehen höre.

 Ich werde meinen Kopf nicht mehr unter den größeren Hund
 stecken, während dieser pinkelt.

 
Das Sofa ist keine Serviette, weder ist es der Schoß meines 
 Menschen.

 Ich werde keinem Polizisten mehr in die Hand beißen, während
 er seine Hand durch das Autofenster steckt, um den
 Führerschein meines Menschen zu kontrollieren.

 
Ich brauche nicht plötzlich aufzustehen, während ich  schlafe
 und ein
Mensch über mich steigt.

 Ich werde meine Spielsachen nicht mehr mit Absicht hinter  den
 Kühlschrank rollen.

 Die Müllabfuhr darf die Tonnen mitnehmen um sie zu entleeren
 sie bestehlen uns nicht.

 Nach dem Spaziergang im Regen muss ich nicht erst
warten,
 bis ich in der Wohnung bin, um mich zu schütteln.


Oh! Backe is das viel aber gelernt ist gelernt.....

 

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